Chris Markers

Das Ende der rollenden Äpfel: Warum ein kleiner Handgriff im Kofferraum die Heimfahrt rettet

Man kennt dieses eine, spezifische Geräusch: Kaum ist man aus der Parklücke des Supermarkts eingebogen und hat die erste Kurve etwas zügiger genommen, hört man es von hi…

Das Ende der rollenden Äpfel: Warum ein kleiner Handgriff im Kofferraum die Heimfahrt rettet

Man kennt dieses eine, spezifische Geräusch: Kaum ist man aus der Parklücke des Supermarkts eingebogen und hat die erste Kurve etwas zügiger genommen, hört man es von hinten. Ein dumpfer Schlag, gefolgt vom unverkennbaren Rollen loser Äpfel oder dem bedrohlichen Klirren einer Glasflasche, die sich im Laderaum selbstständig gemacht hat. Was wie eine banale Alltagssituation wirkt, sorgt bei der Ankunft oft für echten Frust, wenn die mühsam sortierten Einkäufe quer über den Teppichboden des Kofferraums verteilt sind oder im schlimmsten Fall klebrige Spuren hinterlassen. Dabei versteckt sich die Lösung in fast jedem modernen Fahrzeug an einer Stelle, die viele Autofahrer schlichtweg übersehen oder falsch einschätzen.
Oft befinden sich an den Seitenwänden des Kofferraums unscheinbare, ausklappbare Kunststoffnasen oder tief liegende Metallösen. Diese sind nicht etwa nur Zierde oder für komplizierte Gepäcknetze gedacht, sondern dienen als ideale Fixpunkte für die Henkel von Einkaufstaschen. Wer die Taschengriffe dort konsequent einhängt, nutzt die Schwerkraft zu seinem Vorteil: Die Tasche steht unter Spannung und kann selbst bei starkem Bremsen oder engen Kurven nicht mehr umkippen.
Sollten diese Haken im eigenen Modell fehlen oder ungünstig platziert sein, lässt sich das Problem mit einem einfachen Gegenstand aus dem Wanderrucksack lösen. Ein stabiler Karabinerhaken, der an den Streben der Kopfstützen der Rückbank befestigt wird, schafft eine hochgelegene Aufhängung für Beutel und Tüten. Das verhindert nicht nur das Chaos auf dem Boden, sondern schont auch empfindliches Obst vor Druckstellen. Zudem erhöht dieser kleine Handgriff die Konzentration im Straßenverkehr, da der Impuls entfällt, bei jedem Geräusch besorgt in den Rückspiegel zu schauen oder gar während der Fahrt nach hinten zu greifen. So wird aus einer wackeligen Angelegenheit eine entspannte Rückkehr in die heimische Küche.