Wenn die Temperaturen sinken, wandert das treue Fahrrad oft direkt in den wohlverdienten Winterschlaf in den Keller oder die Garage. Doch wer sein Rad dort einfach nur abstellt und bis zum ersten warmen Frühlingstag vergisst, erlebt beim Aufpumpen oft eine unschöne Überraschung. Es sind nicht nur die platten Schläuche, die ärgern, sondern die feinen Risse in den Reifenflanken und die bleibende Verformung des Mantels, der sogenannte Standplatten. Durch das konstante Gewicht auf einer einzigen Stelle wird das Gummi über Monate hinweg einseitig belastet, während der Luftdruck schleichend entweicht.
Um diesen unnötigen Verschleiß zu verhindern, hilft ein kleiner physikalischer Trick, der keinen Cent kostet: Vor dem Einlagern sollte der Reifendruck auf das Maximum des auf der Reifenflanke angegebenen Wertes erhöht werden. Ein prall gefüllter Reifen behält seine Form deutlich länger und schützt die Karkasse vor dem Einknicken. Noch effektiver ist es, das Rad so zu positionieren, dass die Reifen den Boden gar nicht erst berühren, etwa durch eine einfache Wand- oder Deckenhalterung. Wer diesen Platz nicht hat, sollte sich angewöhnen, die Räder beim Vorbeigehen alle paar Wochen ein kleines Stück weiterzudrehen. Dieser minimale Aufwand sorgt dafür, dass das Material elastisch bleibt und die erste Radtour im neuen Jahr nicht direkt mit einem teuren Besuch in der Werkstatt beginnt.
Das schleichende Ende der Fahrradreifen im Winterquartier
Wenn die Temperaturen sinken, wandert das treue Fahrrad oft direkt in den wohlverdienten Winterschlaf in den Keller oder die Garage. Doch wer sein Rad dort einfach nur a…