Die Tage werden kürzer, der erste Frost glitzert morgens auf den Autodächern, und in den Wohnzimmern klickt es wieder überall: Das Thermostat wird auf die drei oder vier gedreht. Doch wer kennt das nicht? Die Heizung glüht, aber so richtig gemütlich will es im Sessel daneben einfach nicht werden. Oft schieben wir das auf die zugigen Fenster oder die allgemeine Isolierung des Hauses. Dabei sitzt der eigentliche Übeltäter meist direkt vor unserer Nase – gut versteckt hinter dem schicken Metallgitter des Heizkörpers.
Im Laufe des Sommers hat sich dort, völlig unbemerkt, eine beachtliche Schicht aus Staubflusen, Haaren und Textilfasern angesammelt. Was harmlos aussieht, wirkt wie eine Isolierschicht von innen. Die warme Luft kann nicht mehr frei zwischen den Lamellen zirkulieren, die Effizienz sinkt rapide, und man heizt buchstäblich gegen eine Wand aus Staub an. Das sorgt nicht nur für eine höhere Rechnung am Jahresende, sondern wirbelt auch bei jedem Aufdrehen feine Partikel in die Raumluft, was besonders in der trockenen Winterzeit die Schleimhäute unnötig belastet.
Die Lösung erfordert weder teures Spezialwerkzeug noch handwerkliches Geschick. Ein einfacher Haartrockner reicht völlig aus, um den Wärmefluss wieder zu befreien. Wer ein ausreichend großes, feuchtes Tuch unter den Heizkörper legt und dann mit dem Föhn auf höchster Stufe von oben kräftig durch die Lamellen pustet, wird staunen, was nach wenigen Sekunden auf dem Boden landet. Ohne das Gitter mühsam abschrauben zu müssen, befreit man so den Weg für die aufsteigende Wärme. Dieser kleine Handgriff von kaum fünf Minuten sorgt dafür, dass der Raum spürbar schneller warm wird und die Heizkosten nicht ineffizient in die Höhe schießen. So startet man mit sauberer Luft und einem besseren Gefühl in die Heizsaison.
Der unsichtbare Wärmefresser: Warum ein Griff hinter die Verkleidung jetzt den Winter rettet
Die Tage werden kürzer, der erste Frost glitzert morgens auf den Autodächern, und in den Wohnzimmern klickt es wieder überall: Das Thermostat wird auf die drei oder vier…