Es ist ein flüchtiger Moment beim Hausputz, beim Heimwerken oder beim schnellen Einsatz des Heizlüfters im Gästezimmer: Das Verlängerungskabel ist eigentlich viel zu lang für die kurze Distanz zur Steckdose, also bleibt der Rest einfach ordentlich aufgewickelt auf der Trommel oder in engen Schlaufen auf dem Boden liegen. Was nach einer sauberen Lösung gegen Stolperfallen aussieht, birgt jedoch eine unsichtbare Gefahr, die im Alltag oft völlig unterschätzt wird. Sobald Strom durch ein Kabel fließt, entsteht physikalisch bedingt Wärme. Liegt das Kabel nun eng in Schichten übereinander, kann diese Energie nicht an die Umgebung abgegeben werden.
In diesem aufgerollten Zustand wirkt das Kabel wie eine Heizspule. Besonders bei Geräten mit hoher Leistungsaufnahme – dazu zählen neben Staubsaugern und Wasserkochern vor allem Heizgeräte oder große Küchenmaschinen – staut sich die Hitze im Inneren des Kabelkerns massiv an. Die Isolierung kann dadurch so heiß werden, dass sie weich wird, verschmort oder im schlimmsten Fall einen Schwelbrand auslöst, den man hinter dem Sofa oder im Schrank erst viel zu spät bemerkt.
Die überraschend einfache Lösung für dieses Problem kostet nichts außer ein paar Sekunden Zeit: Auch wenn nur zwei Meter Kabel benötigt werden, sollte die Verlängerung immer in ihrer vollen Länge ausgelegt werden. Nur wenn das Kabel flach und frei auf dem Boden liegt, kann die Raumluft die entstehende Wärme kontinuierlich abführen. Ein kurzer Kontrollblick auf die Rolle vor dem Einschalten des Geräts macht den Haushalt nicht nur ordentlicher, sondern vor allem ein großes Stück sicherer. So bleibt die Technik kühl und der Alltag entspannt.
Die unterschätzte Hitze in der Kabeltrommel
Es ist ein flüchtiger Moment beim Hausputz, beim Heimwerken oder beim schnellen Einsatz des Heizlüfters im Gästezimmer: Das Verlängerungskabel ist eigentlich viel zu lan…