Es ist dieser typische Moment an einem kühlen Abend: Die Heizung läuft, die Vorhänge sind zu, und doch scheint ein feiner, kalter Luftzug über den Boden zu kriechen. Oft vermutet man die Haustür oder ein altes Fenster, ist sich aber unsicher, wo genau die teure Wärme eigentlich entweicht. Bevor man nun einen Handwerker ruft oder in teure neue Dichtungen investiert, gibt es eine verblüffend einfache Methode, um dem Übeltäter mit einem Alltagsgegenstand auf die Spur zu kommen.
Man nimmt ein ganz normales Blatt Druckerpapier und legt es bei geöffnetem Fenster zwischen Rahmen und Flügel. Nun schließt man das Fenster so, dass das Papier eingeklemmt wird. Lässt sich das Blatt jetzt ohne Widerstand und ganz leicht herausziehen, ist die Dichtung an dieser Stelle nicht mehr ausreichend. Sitzt das Papier fest oder reißt es sogar ein, ist der Anpressdruck korrekt.
Diesen „Papiertest“ sollte man an mehreren Stellen durchführen – oben, unten und vor allem an den Seiten in der Nähe der Scharniere. Oft ist gar nicht der Gummi selbst porös, sondern die Mechanik der Verriegelung muss lediglich mit einem Inbusschlüssel minimal nachjustiert werden, um den Druck wieder zu erhöhen. Diese kleine Prüfung dauert kaum zwei Minuten, kann aber die Heizkosten spürbar senken und das Raumklima deutlich verbessern, noch bevor der richtige Frost einsetzt.
Ein einfaches Blatt Papier entlarvt den heimlichen Wärmedieb
Es ist dieser typische Moment an einem kühlen Abend: Die Heizung läuft, die Vorhänge sind zu, und doch scheint ein feiner, kalter Luftzug über den Boden zu kriechen. Oft…