Chris Markers

Warum das Plastik der Reinigung sofort in den Müll gehört

Es ist ein vertrautes Bild nach dem Besuch in der Textilreinigung: Das Sakko oder das feine Kleid hängen in einer makellosen, dünnen Plastikfolie am Haken. Viele lassen…

Warum das Plastik der Reinigung sofort in den Müll gehört

Es ist ein vertrautes Bild nach dem Besuch in der Textilreinigung: Das Sakko oder das feine Kleid hängen in einer makellosen, dünnen Plastikfolie am Haken. Viele lassen diese Hülle auch im heimischen Kleiderschrank einfach drum, in dem Glauben, das Kleidungsstück so vor Staub und Schmutz zu bewahren. Doch dieser Schutz ist trügerisch und kann die Fasern auf Dauer ruinieren. Das Problem liegt im fehlenden Luftaustausch. Unter dem Kunststoff staut sich die Restfeuchtigkeit der chemischen Reinigung, was nicht nur für einen unangenehmen, künstlichen Geruch sorgt, sondern im schlimmsten Fall zu gelblichen Verfärbungen führen kann. Besonders empfindliche Naturmaterialien wie Wolle oder Seide müssen „atmen“ können, um ihre Struktur zu behalten. Wer seinen Kleidern etwas Gutes tun will, streift die Folie direkt nach der Heimkehr ab und lässt das Stück für einige Zeit an einem gut belüfteten Ort ausdünsten. Um Staub dennoch fernzuhalten, sind atmungsaktive Kleidersäcke aus Stoff die bessere Wahl. Ein simpler Trick für den Alltag funktioniert hier ebenso gut: Ein alter, sauberer Kopfkissenbezug, über den Bügel gezogen, schützt vor Staub und lässt gleichzeitig genug Luft an den Stoff, damit dieser auch nach Monaten noch wie frisch gereinigt wirkt.