Wer kennt das nicht? Man steigt morgens in das kalte Auto, und noch bevor der Motor richtig warm ist, beschlagen die Scheiben von innen so stark, dass man kaum die Einfahrt erkennt. Während das Gebläse auf Hochtouren kämpft und man ungeduldig mit dem Schwamm hantiert, liegt die eigentliche Ursache für dieses tägliche Ärgernis oft unbemerkt hinter den Rücksitzen.
Ein nasser Regenschirm, der nach dem letzten Schauer achtlos in den Kofferraum geworfen wurde, verwandelt den Innenraum über Nacht in eine kleine Tropenhöhle. Die Feuchtigkeit zieht tief in den Teppichboden ein und verteilt sich von dort aus stetig in der Luft. Sobald es draußen abkühlt, kondensiert dieses Wasser an den Innenseiten der Scheiben. Oft sucht man den Fehler bei den Türdichtungen oder der Klimaanlage, dabei ist es lediglich der nasse Stoff des Schirms, der das Mikroklima im Wagen stört und auf Dauer für einen muffigen Geruch sorgt.
Die Lösung ist so simpel wie effektiv und erfordert keine teuren Entfeuchter-Kissen. Es reicht aus, eine schmale, hohe Kunststoffbox oder ein passendes Stück Abflussrohr aus dem Baumarkt mit etwas Klettband an der Seitenwand des Kofferraums zu fixieren. Wer diesen festen Platz als „Abtropfstation“ nutzt, verhindert, dass das Regenwasser den Kofferraumteppich durchfeuchtet. Das Wasser sammelt sich am Boden des Gefäßes und kann bei Gelegenheit einfach ausgegossen werden. Dieser kleine Handgriff sorgt dafür, dass die Luft im Auto trocken bleibt, die Sicht morgens schneller klar ist und die Materialien im Innenraum geschont werden. So startet der Tag ohne hektisches Wischen und mit einem deutlich frischeren Gefühl hinter dem Steuer.
Warum die freie Sicht im Auto oft schon im Kofferraum beginnt
Wer kennt das nicht? Man steigt morgens in das kalte Auto, und noch bevor der Motor richtig warm ist, beschlagen die Scheiben von innen so stark, dass man kaum die Einfa…