Chris Markers

Das Geheimnis gegen den muffigen Beigeschmack beim Kofferpacken

Der Urlaub steht vor der Tür, die Vorfreude ist groß, und doch beginnt die Reise für viele mit einem tiefen Seufzer im Keller oder auf dem Dachboden. Wenn das Reisegepäc…

Das Geheimnis gegen den muffigen Beigeschmack beim Kofferpacken

Der Urlaub steht vor der Tür, die Vorfreude ist groß, und doch beginnt die Reise für viele mit einem tiefen Seufzer im Keller oder auf dem Dachboden. Wenn das Reisegepäck nach Monaten der Dunkelheit hervorgeholt und geöffnet wird, entweicht ihm oft ein schwerer, muffiger Geruch. Diese typische „Keller-Note“ ist mehr als nur ein kleiner Schönheitsfehler; sie zieht hartnäckig in die Fasern des Innenfutters ein und überträgt sich innerhalb weniger Stunden auf die gesamte Reisegarderobe. Die Ursache ist meist eine winzige Menge an Restfeuchtigkeit, die beim letzten Urlaub unbemerkt im Stoff blieb und in der fast luftdichten Schale des Koffers nicht entweichen konnte.
Anstatt später mit chemischen Sprays gegen das Aroma anzukämpfen, hilft ein kleiner Trick schon beim Einlagern. Ein herkömmliches Stück Schulkreide, in ein dünnes Tuch gewickelt und ins Innenfach gelegt, dient als natürlicher Feuchtigkeitsmagnet und bindet überschüssige Partikel aus der Luft. Wer es lieber duftig mag, greift zusätzlich zu einem klassischen Stück Hartseife. Der eigentliche Clou für ein frisches Innenleben liegt jedoch in einer bewussten Nachlässigkeit: Der Reißverschluss sollte beim Verstauen niemals komplett geschlossen werden. Lässt man eine Lücke von nur drei bis fünf Zentimetern, kann die Luft im Inneren zirkulieren, ohne dass nennenswert Staub eindringt. So bleibt das Mikroklima im Koffer stabil, und beim nächsten Packen riecht die Kleidung auch ohne Extra-Wäsche nach nichts als purer Erholung.